Theater am Faden

Ein Überblick über 400 Jahre Marionetten in Europa

Einst zogen Marionettenspieler mit Fuhrwerk von Dorf zu Dorf, von Stadt und Stadt. Zunächst hochgeachtet, wurden sie seit der Aufklärung von den Mächtigen bekämpft, da sie sich nicht kontrollieren ließen. Als die lustigen Figuren von den Schauspieltheatern verbannt wurden, fanden sie auf den Puppenbühnen ihre letzte Zuflucht. Das Volk liebte das Marionettenspiel, weil es für wenig Geld für jeden Geschmack etwas gab. Das Komische war wie das Traurige stets vertreten. In Hamburg bauten sie ihre Bühnen auf dem Spielbudenplatz auf, bis sich die Vorstellung durchsetzte, dass die Puppen doch nur etwas für Kinder wären. Im 20. Jahrhundert entdeckten dann die Künstler die Marionette für sich.

Ein Vortrag mit zahlreichen Bildern und Filmausschnitten von Lars Rebehn, Konservator der Puppentheatersammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.

Lars Rebehn


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im Hamburger Puppentheater:

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